Das Phänomen Maria  -->  Das Bild der Frau und ihr Gebet

Am 25. März 1945, am Ende des schrecklichen, zweiten Weltkrieges, den Maria in Fatima 1917 bereits voraussagte, erschien Maria in einer besonderen Form von Erscheinungen: es waren Erscheinungen an eine reife, ältere Frau in ihrer Wohnung in Amsterdam, also nicht wie sonst in der  Natur oder in Gotteshäusern. 56 mal wird Maria ab diesem Tag bis zum 31. Mai 1959 erscheinen, und es sind jedes Mal sehr lebhafte, bildliche Erscheinungen, die symbolartig die Zukunft sehen lassen, in einer oft sehr beeindruckenden Art und Weise. Das Hauptziel dieser Erscheinungen ist das Herbeiführen der Verkündigung des fünften und wichtigsten marianischen Dogmas der „ Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin“. Dieser Verkündigung soll die Verehrung einer Abbildung Mariens voraussgehen, wo sie wie Christus vor dem Kreuz steht, nicht angenagelt, aber die Hände segnend und mit  mystischenWundmalene ausgestreckt, und nicht mit dem traditionellen blauen Gürtel gekleidet, sondern mit einem goldenen Lendentuch, wie ihr Sohn. Sie steht leidend für die Menschen vor dem Kreuz, die Füße auf der Erde auf die der Ewige Gott sie nun sendet, um ihren Teil an der Erlösung zu vollbringen. Sie ist beauftragt, hat wieder ja gesagt zu Gottes Frage, ob sie miterlösen wolle, und Gott stärkt ihre Fürsprache für die ganze Menschheit mit einem machtvollen Gebet wodurch der Heilige Geist erneut auf die Erde ausgegossen werden soll, diesmal aber über alle Völker, damit sie sittlich nicht verfallen woraus nur Unheil und Krieg entstehen können, Werkzeuge Satans zur Zerstörung der Schöpfung und der Geschöpfe Gottes.


Die Botschaften lassen sich in drei Phasen aufteilen: die Erste bis zum 1. November 1950, als Papst Pius XII. das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel verkündete.

Ab dann tritt eine zweite Phase ein, wo Maria ihren Plan zur Rettung der Welt offenbart, wofür sie ihr Bild zur Verehrung offenbart, ihren neuen Namen“ Frau aller Völker“ und das dazu nötige machtvolle Gebet, um den Heiligen Geist: das ganz soll münden in das dritte Dogma der“ Miterlöserin, Mittlerin und Fürsprecherin“.

In der letzten Phase, ab dem 31. Mai 1954, den Tag den sie für dieses Fest vorsieht, da sie an diesem Tag bereits als Mittlerin verehrt wird, erscheint sie nur mehr einmal an diesem Tag jährlich, um große Visionen zu offenbaren, deren Zukunftsbezogenheit heute mit dem wahren Eintreffen des Vorausgesagten wahrhaftig scheint, und somit die Anerkennung der Erscheinungen durch die katholische Kirche im Jahr 2002 möglich machten.

  1. die Strahlen ausgehend vom Kreuz zeigen Maria vom Licht Gottes durchstrahlt vor dem Kreuz ihres Sohnes. Dies deutet auf die Untrennbarkeit des Herzens Mariä und des heiligen Herzen Jesu im Leiden für die Menschheit hin.

  2. der Gürtel steht für das Lendentuch, das Christus selbst am Kreuz trug.

  3. die Hände weisen mystische Wunden auf, aus denen drei Strahlen auf die Menschheit fallen, die Gnade, Erlösung und Friede bedeuten: Gnade, Erlösung und Friede.

  4. Marias Füße stehen fest auf der Erdkugel, weil der Vater und der Sohn sie in diese Zeit und in dieser Welt bringen will, als die Miterlöserin, Fürsprecherin, Mittlerin, es ist die große Zeit Mariens in der Heilsgeschichte.

  5. die Schafe symbolisieren alle Völker der Erde, die erst Ruhe finden werden, bis sie sich hinlegen und in Ruhe aufblicken zum Kreuz, dem Mittelpunkt dieser Welt.

Dieses Bild muss in der ganzen Welt verbreitet werden, denn es ist die Deutung und die Darstellung des neuen Dogmas. "Dieses Bild wird vorausgehen einem Dogma, einem neuen Dogma" (Erscheinung 15. April 1954). Zu der Verbreitung des Bildes gehört die Verbreitung des Gebetes das wie folgt lautet:

“Herr Jesus Christus, Sohn des Vaters, sende jetzt deinen Geist über die Erde. Lass den Heiligen Geist wohnen in den Herzen aller Völker damit sie bewahrt bleiben mögen vor Verfall , Unheil und Krieg. Möge die Frau aller Völker, die selige Jungfrau Maria, unsere Fürsprecherin sein. Amen“